macOS-Tipp 37 – Homebrew

Aktualisiert am 16. Mai 2021

Mancher mag sich bei der Überschrift fragen: Was ist Homebrew? Nach einem Blick auf die Homepage von Homebrew ist diese Frage schnell beantwortet: Es handelt sich um den fehlenden Paketmanager für macOS. Mit anderen Worten: Mit Hilfe von Homebrew kann man – über das Terminal – Programme für macOS installieren. Gerade für Programmierer ist dieser Weg interessant, lassen sich doch zahlreiche Anwendungen hierüber installieren. Als Beispiel möchte ich hier die Programmiersprache Python nennen, die Laufzeitumgebung Node.js oder das sehr nützliche Konvertierungs-Tool pandoc.

Wie kommt Homebrew aber auf den Mac? Dazu ruft Ihr die Internetseite des Projekts auf, kopiert die unter “Installiere Homebrew” gezeigte Anweisung in das Terminal und führt sie dann aus. Fertig!

Anwendungen können nun mit dem Befehl

$ brew install [Paketname]

installiert werden.

Eine Deinstallation wird mit

$ brew uninstall [Paketname]

vorgenommen.

Alle bisher installierten Pakete lassen sich mit

$ brew list

anzeigen.

Am Beispiel der Anwendung speedtest_cli würde man also folgendermaßen vorgehen: Zunächst erfolgt die Installation mit der Anweisung:

$ brew install speedtest_cli

Jetzt kann man speedtest ausführen und so die vorhandene Internetgeschwindigkeit (Download und Upload) testen:

$ speedtest --simple
Ping: 32.729 ms
Download: 22.84 Mbit/s
Upload: 22.95 Mbit/s

Benötigt man übrigens zu einer installierten Anwendung Hilfe, dann kann die Option --help zielführend sein. Im Falle von speedtest müßte ich also

$ speedtest --help

eingeben. Als Ergebnis werden dann die zur Verfügung stehenden Optionen angezeigt. So erfährt man hier im Falle von --simple:

“Suppress verbose output, only show basic information”.

Damit kennt Ihr nun Homebrew. Wenn Ihr also zukünftig im Internet die Information erhaltet, dass eine Anwendung mit brew installiert werden kann, dann wißt Ihr, was zu tun ist.