Windows-Datensicherung

Windows 7 – Backups erstellen

Im ersten Teil der Artikelreihe zur Datensicherung ging es um die Einrichtung eines Wiederherstellungspunktes unter Windows 7. In diesem zweiten Artikel gehe ich nun auf die Einrichtung eines Backups unter Windows 7 ein.

Windows ermöglicht das Erstellen von Backups. Im Gegensatz zum Setzen eines Wiederherstellungspunktes, können hierüber auch persönliche Dateien gesichert werden, so dass es möglich ist, diese über das Zurückspielen des Backups wiederherzustellen. In Windows wird übrigens nicht der Begriff Backups verwendet, vielmehr wird in Windows von Sicherung gesprochen. Als Abgrenzung zum Oberbegriff Datensicherung, verwende ich hier aber das Wort Backup.

Die Einrichtung eines Backup wird über die Systemsteuerung vorgenommen:

  1. Die Systemsteuerung öffnen,
  2. System und Sicherheit auswählen und
  3. auf Sichern und Wiederherstellen klicken.

Es erscheint das Fenster „Sichern und wiederherstellen“ (siehe Abbildung).

Abbildung 1

Wurde bisher ein Backup noch nicht eingerichtet, findet sich im Fenster Sichern und Wiederherstellen der Button mit der Aufschrift Sicherung einrichten. Ein Linksklick hierauf startet einen Assistenten, der bei der Einrichtung der Sicherung hilft.

Abbildung 2

Ein Backup sollte auf eine externe Festplatte erfolgen. Windows erkennt automatisch die am Computer angeschlossenen externen Festplatten. Im Screenshot ist es eine Festplatte mit der Bezeichnung „backup“, auf der noch 244,76 GB freier Speicher zur Verfügung steht, zu sehen.

Abbildung 3

Anstelle einer externen Festplatte, kann auch ein Speicherort auf einem Speichermedium im Netzwerk verwendet werden. Ein Klick auf „In Netzwerk speichern“ öffnet ein Fenster, in dem einen Netzwerkadresse nach dem Muster

\\Server\Freigabe

eingegeben werden muss.

Abbildung 4

Im Screenshot ist der freigegebene Ordner „Backups“ ausgewählt, der sich auf einem NAS, in diesem Fall einer Synology Diskstation, befindet. Um auf das NAS zugreifen zu können, müssen zudem der Benutzername und das Kennwort für diese Freigabe hinterlegt werden.

Zurück zur (empfohlenen) Sicherung auf einer externen Festplatte. Nach der Auswahl der Festplatte als Sicherungsziel muss auf „Weiter“ geklickt werden, wodurch ein weiteres Fenster geöffnet wird.

Abbildung 5

Nun gibt es zwei Auswahlmöglichkeiten:

  • Auswahl durch Windows oder
  • Auswahl durch Benutzer

Im ersten Fall werden alle Windows-Ordner der auf dem Computer angelegten Benutzer gesichert und zugleich ein Systemabbild erstellt. Im zweiten Fall kann man selbst festlegen, welche Ordner gesichert werden sollen und ob gleichzeitig ein Systemabbild erstellt werden soll.

Da ich auf die Erstellung eines Systemabbilds separat eingehen möchte, wählen wir hier nun die zweite Option Auswahl durch Benutzer aus und klicken auf Weiter.

  • Unter Datendateien können die Benutzerordner ausgewählt werden, die gesichert werden sollen.
  • Unter Computer können darüber hinaus weitere Ordner zur Sicherung markiert werden.
  • Schließlich besteht die Möglichkeit, gleichzeitig ein Systemabbild anlegen zu lassen. Diese Möglichkeit habe ich hier deaktiviert. Wie gesagt, möchte ich auf das Thema Systemabbild im nächsten Teil dieser Artikelreihe zu sprechen kommen.

Abbildung 6

Abschließend muss nur noch auf „Weiter“ geklickt werden. Es erscheint ein Fenster, das die zu sichernden Elemente auflistet und über „Zeitplan ändern“ den Zeitpunkt einstellen lässt, an dem die Sicherung automatisch erfolgen soll.

Abbildung 7

Die Aktivierung eines Zeitplans ist durchaus sinnvoll, da dann zum angegebenen Zeitpunkt automatisch ein Backup erstellt wird. Dies setzt freilich voraus, dass das Sicherungsziel zu diesem Zeitpunkt auch erreichbar ist.

Abbildung 8

Ein Klick auf „Einstellungen speichern und Sicherung ausführen“ sichert die gewählten Optionen und startet eine erste Sicherung.

Über –> Systemsteuerung –> System und Sicherheit –> Sichern und Wiederherstellen können diese Einstellungen jederzeit wieder bearbeitet werden.

Soviel zum Thema Backups unter Windows 7; im nächsten Teil dreht sich dann alles um das Erstellen eines Systemabbilds.

 

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