Anmeldeseite von Outlook.com

Outlook.com und OneDrive

Apple hat iCloud und iCloud Drive und Microsoft hat Outlook.com und OneDrive. Um sie geht es im dritten Teil der Artikelreihe zum Cloud Computing.

Voraussetzung für Microsofts Synchronisierungs- und Speicherdienst ist ein Microsoft Konto. Eine Registrierung hierfür ist auf allen Microsoft-Internetseiten möglich, die einen Microsoft-Dienst anbieten, der ein solches Konto voraussetzt. Das dürfte mittlerweile der größte Teil der Microsoft-Dienste sein, da das Microsoft Konto das zentrale Anmeldekonto für Anwender von Microsoft-Produkten geworden ist.

Eine Registrierung ist also auch auf der Startseite von Outlook.com möglich. Nach der Anmeldung erscheint der Posteingang zu Outlook.com. Das es sich aber nicht nur um einen reinen Email-Dienst handelt, stellt der Nutzer spätestens dann fest, wenn er auf das Menü-Symbol in der oberen linken Ecke klickt. Es öffnet sich nun eine Übersicht, mit den dazugehörigen Diensten. Das sind nicht nur

  • Kontakte,
  • Kalender und
  • der Cloud-Speicherdienst OneDrive,

sondern auch die Online-Versionen von

  • Word,
  • Excel,
  • PowerPoint und
  • OneNote.

App-Leiste Outlook.com

Wie können nun diese Dienste genutzt werden? Da wäre zunächst der erwähnte Zugriff über die Webpräsenz von Outlook.com.

Für die Nutzung von OneDrive gibt es eine entsprechende App für Windows, Windows Phone, OS X, iOS und Android. Dateien die in OneDrive abgelegt werden, stehen auf allen Geräten, auf denen OneDrive installiert ist, zur Verfügung. Dieser Dienst ist also mit Apples iCloud Drive, Google Drive oder Dropbox vergleichbar.

Ebenso sind für die oben erwähnten Office-Komponenten entsprechende Apps in den App Stores verfügbar. Allerdings können mit diesen Apps Dokumente auf dem Smartphone oder einem Tablet standardmäßig nur angezeigt werden. Eine Bearbeitung ist erst möglich, sobald man eine Abonnement von Office 365 Home abgeschlossen hat.

update: Microsoft hat am 6. November 2014 angekündigt, dass die Office-Versionen für iOS und Android zukünftig kostenlos sein werden; ein Abonnement von Office 365 Home ist nicht mehr erforderlich.

Während sich die Synchronisierung von Kalendern, Kontakten oder Erinnerungen über Outlook.com auf Windows-Systemen und auch auf iOS sowie Android recht problemlos gestaltet, sieht es bei OS X anders aus. Auf Windows-Systemen sind diese Dienste fest integriert. Nach der Anmeldung mit einem Microsoft Konto stehen sie daher sofort zur Verfügung. Auf iOS-Geräten lässt sich über

-> Systemeinstellungen -> Mail, Kalender, Kontakte

Outlook.com als einzurichtender Dienst direkt auswählen. Es sind dann lediglich der Benutzername und das Kennwort einzugeben; weiterer Angaben, wie beispielsweise etwaiger Server-Bezeichnungen, bedarf es nicht.

Auf OS X muss ein Outlook.com-Account manuell angelegt werden. Unter

-> Systemeinstellungen -> Internet-Accounts

ist Outlook.com nicht vordefiniert (wie unter iOS). Stattdessen ist die Option “Anderen Account hinzufügen …” auszuwählen. Im folgenden Dialog wird man zur Eingabe des Benutzernamens und des Kennworts aufgefordert. Die erforderlichen IMAP- und SMTP-Server werden automatisch ergänzt (unter Yosemite). Sollte das nicht der Fall sein, hilft dieser Artikel weiter. Unter OS X lassen sich aber nur die Emails und Notizen synchronisieren, Kalender und Kontakte stehen nicht zur Verfügung.

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