LinuxMint ist in Version 19.2 erschienen

LinuxMint ist eine Linux-Distribution, die zunehmend an Popularität gewinnt. Jetzt ist sie in Version 19.2 erschienen (“Tina”). Vor Kurzem habe ich mich entschieden, mich mit dieser — auf Ubuntu basierenden — Distribution näher zu beschäftigen. Und von Zeit zu Zeit möchte ich in diesem Blog und auf Youtube meine Erfahrungen hierzu veröffentlichen.

Version 19.2 bringt — im Vergleich zur vorherigen Version — keine großen Neuerungen mit sich. Stattdessen wurde an der Verbesserung von Details gearbeitet. Das System läuft nun insgesamt “runder” und in meinen bisherigen Tests auch recht stabil. Dabei ist zu erwähnen, dass ich die Cinnamon-Version nutze.

Mit der Installation des Betriebssystems landet zugleich typische Alltagssoftware (z.B. LibreOffice, Firefox, Thunderbird, VLC Media Player) auf der Festplatte. Man kann also sofort durchstarten. Darüber hinaus lässt sich LinuxMint auf einfache Art und Weise konfigurieren. Dies betrifft nicht nur die Systemeinstellungen, sondern auch die Softwareverwaltung.

Systemeinstellungen unter LinuxMint

Viele machen ein Bogen um das Thema Datensicherung, dabei sollte es zu den ersten Dingen gehören, die man auf einem Betriebssystem einrichtet. Erfreulicherweise stellt LinuxMint die Anwendungen Timeshift und das Backup Tool bereit, mit dem dies zum Kinderspiel wird. Während mit dem Backup Tool die Daten des Home-Verzeichnisses gesichert werden können, ist mit Timeshift eine Sicherung des gesamten Systems möglich. Optional bietet diese Programm auch die Möglichkeit, zusätzlich die Home-Verzeichnisse zu sichern.

Datensicherung mit Timeshift

Übrigens, die ISO-Images, die über die Download-Seite des LinuxMint-Projekts heruntergeladen werden können, starten ein Live-System, so dass man diese Distribution vor einer etwaigen Installation testen kann.

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