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Apples iCloud (Teil 1)

Wie angekündigt, starte ich mit einer neuen Artikelreihe, die sich mit dem Thema Cloud Computing befasst. Den Anfang macht Apples iCloud. Dabei stelle ich in diesem ersten Teil zur iCloud die Grundlagen vor. Im zweiten Teil werde ich dann im Detail auf die Einrichtung eingehen.

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Apple hat als zentralen Synchronisierungs- und Speicherdienst iCloud eingeführt. Damit lassen sich Daten unterschiedlicher Art — z.B. Kontakte oder Kalendereinträge — zwischen verschiedenen Geräten synchronisieren. Darüber hinaus hat der Benutzer die Möglichkeit, Daten in der iCloud, also auf den Servern von Apple zu speichern (z.B. Bilder, Filme, Textdokumente, etc.).

Die Synchronisierung funktioniert nicht nur zwischen Apple-Geräten, sondern auch im Zusammenspiel mit Microsofts Outlook für den PC. Denn für Windows 7 und Windows 8.x gibt es eine kostenlose iCloud-Software von Apple, die die in iCloud gespeicherten Daten mit Outlook (ab Version 2007) synchronisiert.

iCloud einrichten

Auf Apples Betriebssystem OS X (für den Mac-Rechner) und iOS (für iPod Touch, iPhone und iPad) ist iCloud bereits installiert. Bei der Ersteinrichtung dieser Betriebssysteme erhält man die Möglichkeit, den iCloud-Dienst zu aktivieren. Sollte man dies verneinen, so hat man zu einem späteren Zeitpunkt die Möglichkeit, dies über die Systemeinstellung nachzuholen. In OS X und iOS findet sich dazu der Menüpunkt „iCloud“. Die Einrichtung erfolgt dabei in zwei Schritten:

  1. Eingabe von Benutzername und Kennwort.
  2. Einstellen, welche Daten über iCloud synchronisiert werden sollen.

Die iCloud-Anmeldedaten können mit den für iTunes verwendeten Anmeldedaten identisch sein, müssen es aber nicht. Mit anderen Worten: Eine Apple-ID lässt sich durchaus für iCloud und für iTunes verwenden, es ist aber auch möglich zwei unterschiedliche Apple-IDs zu nutzen. Auf Apple Geräten lassen sich daher auch unterschiedliche Zugangsdaten — also unterschiedliche Apple-IDs — eingeben.

Die Verwendung unterschiedlicher Apple-IDs kann z.B. sinnvoll sein, wenn alle Familienmitglieder eine gemeinsame Apple-ID für iTunes nutzen. Es bietet sich dann an, für iCloud separate Apple-IDs einzurichten, da ansonsten die Daten (Kontakte, Kalendereinträge) von allen Nutzern auf den unterschiedlichen Geräten zusammengeführt würden.

Die iCloud-Dienste im Detail

Über die iCloud können zunächst einmal die Daten bestimmter Programme synchronisiert werden, die standardmäßig auf OS X und iOS vorinstalliert sind. Darüber hinaus haben zahlreiche Programmierer Apples iCloud-Dienst in ihren Anwendungen integriert, so dass eine Synchronisierung dieser Daten ebenfalls möglich ist.

Das Schreibprogramm Byword gibt dem Anwender beispielsweise die Möglichkeit, die Textdateien nicht auf der lokalen Festplatte, sondern in der iCloud zu speichern. Nutzt man dies, dann stehen einem diese Dateien auf alle anderen Geräten zur Verfügung, die mit dem gleichen iCloud-Account gekoppelt sind (sofern auf diesen Systemen auch Byword installiert ist).

iCloud für Apples Programme

Für Apples Programme wird der Nutzer bei der Einrichtung von iCloud gefragt, ob die Synchronisierung aktiviert werden soll; dies sind:

  • Mail & Notizen (betrifft Apples Email-Programm und Apples Notiz App)
  • Kontakte (betrifft Apples Kontakte-Programm)
  • Kalender (betrifft Apples Kalender-Programm)
  • Lesezeichen (des Safari-Browsers)
  • Fotostream (betrifft die Fotos, die in iPhoto oder in Aperture gespeichert sind)
  • Dokumente & Daten (betrifft Apples iWork-Programme, also Pages, Numbers und Keynote.)
  • Zugang zu meinem Mac (bzw. iOS-Gerät)
  • Meinen Mac suchen (bzw. iOS-Gerät)

Cloud Drive

Mit OS X 10.10 Yosemite bzw. iOS 8 hat Apple Cloud Drive eingeführt. Damit erhält man praktisch eine Ordnerstruktur wie man sie vom Mac oder PC kennt (Dokumente-Ordner, Musik-Ordner, usw.). Manche Programme, die Dateien in der iCloud ablegen können, legen zudem eigene Ordner an (z.B. Automator). Dies stellt für den Nutzer einen Vorteil dar, da dadurch eine übersichtliche Struktur geschaffen wird. Zuvor hatte man als Benutzer keinen Zugriff auf eine Ordnerstruktur; die Dateien “verschwanden” einfach in der iCloud.

 

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